Lebensgroßer Islandhengst aus Beton fertiggestellt


Gestern hieß es Abschied nehmen von meinem "Baby". Das fiel mir nicht gerade leicht, nachdem ich fast acht Monaten an dieser lebensgroßen Betonskulptur gearbeitet hatte und natürlich war ich sehr besorgt, dass irgendetwas beim Transport und Aufstellen schief gehen könnte.

Für den Transport haben wir kurzerhand unseren Pferdehänger „geköpft“ und im Schneckentempo bin ich auf das, zum Glück nur knapp 30 km entfernte, Gestüt gefahren. Dort angekommen, mussten wir feststellen, dass der extra angeforderte Kran nicht zum Einsatz kommen konnte, da die Erde rund um den geplanten Standort der Skulptur einfach zu nass war. Kurzerhand hat sich dann der Gestüts-Eigentümer auf den Traktor geschwungen und mit viel Geschick und Ruhe seinen "Grimur frà Snoksdàl I“ sicher auf dem Fundament platziert!


Meine Skulptur kann sich auf dem großen, sehr gepflegten Anwesen bestens präsentieren und stolz dem Gründungshengst des Gestütes ein Denkmal setzen.

Herzlichen Dank an das Gestüt von Treveris für diesen tollen Auftrag und die Geduld, die sie mitgebracht haben! Aber wie man so schön sagt: „Gut Ding braucht Weile!

Mein Dank gilt außerdem meinen Eltern, die mir den Raum zur Realisierung dieser Skulptur zur Verfügung gestellt haben. Ein besonderes Dankeschön geht an Sven Backstein, der mir geduldig immer wieder technische Fragen beantwortet hat und durch die Entwicklung dieses speziellen modellierfähigen Materials, das Herstellen solch einer Skulptur erst ermöglicht hat. Empfehlen möchte ich an dieser Stelle die Betonkurse von Beate Haltern, für alle, die sich auch mal in diesem Material probieren möchten. Bedanken möchte ich mich außerdem bei der Firma Barbian, die mir beim Aufstellen geholfen hat, so wie bei meinem Lebensgefährten Arne Menzel und allen Freunden und Helfern, die mich bei diesem Projekt unterstützt haben.

 


Transport und Aufstellen der Skulptur


"Grimur frà Snoksdàl I“ in seiner vollen Schönheit

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